NATURWISSENSCHAFTSHAUS

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Konzept
DIDAKTISCHES KONZEPT

Arbeiten mit dem NAWI-HAUS

Grundsätzlich stellt das NAWI Haus die Möglichkeit dar, themenspezifisch naturwissenschaftliche Lerninhalte in schülerzentrierter Form anzubieten. Wesentliche Kriterien sind das Ausgehen von Alltagssituationen (Haus: Küche, Bad, Kinderzimmer) und das fächerverbindende Element, vor allem zwischen Physik und Mathematik.

Dabei wurde bei der Zusammenstellung der Aufgaben der Schwerpunkt auf die beiden Schnittstellen im österreichischen Schulsystem – nämlich zwischen der 4. und 5. sowie 8. und 9. Schulstufe - gelegt. Freilich ist eine genaue Zuordnung zu Schulstufen durch die Tatsache, dass die Lehrpläne Rahmencharakter besitzen, recht schwierig.

Es ist dadurch aber möglich, das vorliegende Lernprogramm in verschiedenen Schulstufen einzusetzen.

Möglichkeiten des Einsatzes:

  • Als Wiederholung, Festigung oder Erweiterung nach Bearbeitung eines Themas im traditionellen Fachunterricht.

Die Schüler erhalten den Auftrag, sich in einem bestimmten Raum mit einem konkreten Lernobjekt zu beschäftigen. Danach sollen sie die dem Lernobjekt zugeordneten Aufgaben lösen. Sie sollen dabei versuchen, die gestellten Aufgaben fehlerfrei zu lösen.

  • Als Anwendung des im Fachunterricht Gelernten.

Hier bietet das Material Aufgaben an, die über die reine Wissensabfrage hinaus Überprüfungsmöglichkeiten bietet, ob die Lerninhalte auch verstanden wurden. Speziell im Bereich des Abschlusstests finden sich derartige Aufgabenstellungen.

  • Als Zusammenfassung eines Themas (z. B.: Wasser)

Bei dieser Version werden Schüler gebeten, sich in einem Raum mit allen Lernobjekten und den dazugehörenden Quizfragen zu beschäftigen. Am Schluss der Bearbeitungsphase sollen sie sich dem Abschlusstest widmen, wo sie ihr Wissen über das Thema unter Beweis stellen sollen. Hier spielt der fächerübergreifende Aspekt eine wesentliche Rolle. Als Rückmeldung erfolgt eine Punktebewertung (dreistufige Beurteilung). Sie kommt aber im Gegensatz zu den Aufgaben nicht unmittelbar im Anschluss an die Informationsgewinnung.

  • In der Freiarbeit:

Dieses Lernmaterial wird der Charakteristik der Freiarbeit und des „offenen Lernens“ gerecht. Die Schüler bewegen sich frei in den einzelnen Räumen, suchen sich dort  ein Lernobjekt selbständig aus – bearbeiten dieses so lange sie wollen, überprüfen anschließend, ob sie die wesentlichen Lernziele erreicht haben und erfahren im Abschlusstest, ob eine Begabung im naturwissenschaftlichen Teilbereich vorhanden ist.

Durch das Bestreben, die Lerninhalte möglichst lustbetont und abwechslungsreich  anzubieten und ein eigenständiges Arbeiten zu ermöglichen, finden sich aber sicher noch mehr Anwendungsmöglichkeiten, z. B. in der Nachmittagsbetreuung, für Supplierstunden, als Pool für Referate und vieles mehr. So bietet das vorliegende Programm viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten für verschiedene Schulstufen und Unterrichtsfächer an.

Getestet wurde der Einsatz bereits in einer 2. Klasse KMS im Fach Mathematik und in einer 4. Klasse KMS in Physik/Chemie.



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